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Der Bund verleiht in Lausanne die Schweizer Musikpreise 2026

Am 19. September hat das Bundesamt für Kultur in Lausanne den Grand Prix Musik an Nadja Räss und zehn weitere Preise vergeben, darunter an die Geigerin Esther Hoppe und das Bündner Ensemble ö!.

Felix Oberholzer · Redaktionsprofil

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat am Samstag, 19. September 2026, in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne die Schweizer Musikpreise 2026 verliehen, im Rahmen des Festivals Label Suisse und in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.12 Den Schweizer Grand Prix Musik erhielt die Jodlerin Nadja Räss, zehn weitere Musikschaffende, Kollektive und Institutionen wurden ebenfalls ausgezeichnet.2

Der Grand Prix Musik für ein Lebenswerk ist mit 100'000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise mit je 40'000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25'000 Franken.1 Es war die 13. Ausgabe der Preise.1

Nadja Räss aus Einsiedeln widmete sich nach einem klassischen Gesangsstudium ganz der Jodelkultur und ist seit 2018 Professorin an der Hochschule Luzern. Laut BAK war sie massgeblich daran beteiligt, dass das Jodeln in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.1

Aus dem Umfeld von Klassik und Neuer Musik ausgezeichnet wurde unter anderem die Geigerin Esther Hoppe (Zug/Zollikerberg). Sie ist seit über zwei Jahrzehnten als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin unterwegs und hat 2025 die künstlerische Leitung der Camerata Zürich übernommen.1 Das Ensemble ö! aus Chur, 2002 von David Sontòn Caflisch gegründet, hat nach Einschätzung des BAK die Neue Musik in Graubünden verankert.1 Ausgezeichnet wurde ausserdem Ruedi Häusermann (Lenzburg), der als Musiker, Komponist und Regisseur geschriebene Musik und Improvisation mit szenischen Ideen verbindet.1

Die übrigen Musikpreise gingen an Domi Chansorn (Huttwil/Zürich), Flèche Love, das Hauptprojekt von Amina Cadelli (Troinex/Genf), Louis Schild (Lausanne) und die Akkordeonistin Patricia Draeger (Zug/Meierskappel).1 Die drei Spezialpreise erhielten die Café Bar Mokka in Thun, das Label Intakt Records in Zürich und La Via Lattea aus Vacallo, ein Projekt des Tessiner Komponisten Mario Pagliarani, das seit 2004 Hörerlebnisse an ungewöhnlichen Orten schafft.1

Wer sich fragt, wie man zu einem solchen Preis kommt: gar nicht durch eine Bewerbung. Das BAK beauftragt jedes Jahr zehn unabhängige Fachpersonen, die bis zu 100 Personen, Kollektive oder Institutionen nominieren; die siebenköpfige Eidgenössische Jury für Musik empfiehlt danach die Gewinner:innen.3 Die Preise sind laut BAK staatliche Auszeichnungen und keine Projektförderung, dafür ist auf Bundesebene Pro Helvetia zuständig.3

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Quellen

  1. [1] Der Schweizer Grand Prix Musik 2026 geht an die Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss Bundesamt für Kultur · 04.06.2026 · Primärquelle bak.admin.ch abgerufen am 10.10.2026
  2. [2] Räss erhält «Grand Prix Musik» March-Anzeiger · 23.09.2026 · Medienbericht marchanzeiger.ch abgerufen am 10.10.2026
  3. [3] Schweizer Musikpreise Bundesamt für Kultur · Primärquelle bak.admin.ch abgerufen am 10.10.2026

KI hat diesen Text aus den Quellen oben geschrieben. Die Redaktion hat ihn am 10. Oktober 2026 freigegeben. So arbeitet die Redaktion