Meldung · Arbeit & Geld
Für Musiker:innen bleibt MinimumPay eine Empfehlung, keine Mindestgage
Wer mit den Sonart-Honorarempfehlungen verhandelt, hat keine verbindliche Mindestgage in der Hand. Sonart bittet die Förderstellen, für die Honorare auch Geld bereitzustellen.
Wer mit den Sonart-Honorarempfehlungen verhandelt, hat eine Empfehlung in der Hand, keine verbindliche Mindestgage.1 Das hält der Verband in einem Informationsschreiben vom 16. Oktober 2026 fest.1 Der Grund: Förderstellen verlangen von Veranstaltenden teils MinimumPay oder FairPay, ohne die Fördermittel anzupassen.1 Sonart warnt, dass dann weniger Musikschaffende engagiert werden könnten.1
Die Empfehlungen sollen dir beim Kalkulieren und Verhandeln helfen, etwa bei Konzerthonoraren oder Budgets für Fördergesuche.1 Im empfohlenen Honorar steckt mehr als dein Lohn, gerechnet in Prozent des Erwerbseinkommens:2
- Sozialversicherungen, darunter AHV (die staatliche Altersvorsorge): 12 Prozent.2
- Allfällige Beiträge an Pensionskasse oder Säule 3a: 4 bis 8 Prozent.2
- Vier Wochen Ferien: 8,33 Prozent.2
Reise- und andere Spesen sind nicht inbegriffen.2 MinimumPay ist laut Sonart die Untergrenze, die neben dem Lebensunterhalt gerade noch die Sozialabgaben deckt.2 Die Förderstellen bittet der Verband, die Empfehlungen mit dem nötigen Geld zu verbinden.1 Für Angestellte verweist Sonart auf die Tarifempfehlungen des Schweizerischen Musikerverbands SMV.2
Was du jetzt tun kannst: Rechne mit dem Rechner von Sonart FairPay und MinimumPay für deinen Auftritt aus.2 Verhandle Reise- und andere Spesen separat.2 Rechnest du selbständig ab, melde dich vorher bei der AHV-Ausgleichskasse deines Wohnkantons an.2
Weiter auf music.ch
Mehr News
Quellen
- [1] Wie sind die Honorarempfehlungen von Förderstellen und Veranstaltenden anzuwenden? Sonart – Musikschaffende Schweiz · 16.10.2026 · Primärquelle sonart.swiss abgerufen am 17.10.2026
- [2] Honorarempfehlungen Sonart – Musikschaffende Schweiz · Primärquelle sonart.swiss abgerufen am 17.10.2026
KI hat diesen Text aus den Quellen oben geschrieben. Die Redaktion hat ihn am 20. Oktober 2026 freigegeben. So arbeitet die Redaktion