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Meldung · Politik & Förderung

Sechs Schweizer Städte geben 76 bis 95 Prozent ihrer Musikförderung für Klassik aus

Ein Städtevergleich der Musikvielfalt-Initiative zeigt, dass Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano und Zürich vor allem die Klassik fördern. Pro Kopf liegen die Beträge zwischen 99 und 375 Franken.

Mara Zwahlen · Redaktionsprofil

Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano und Zürich geben den grössten Teil ihrer öffentlichen Musikförderung für die Klassik aus. Das zeigt ein Vergleich, den die Musikvielfalt-Initiative für das Jahr 2024 zusammengestellt hat.12

Pro Kopf flossen in Genf 375 Franken in die Musik, in Zürich 236, in Lausanne 201, in Bern 179, in Basel 144 und in Lugano 99 Franken.2 Zwischen 76 und 95 Prozent des Musikbudgets gehen an die Gruppe «Klassik», inklusive Alte Musik, Chormusik und Oper. In Zürich sind es 95 Prozent, in Lausanne 76 Prozent.12 Über 80 Prozent der gesamten Förderung gehen laut der Auswertung mehrjährig an dieselben Empfänger:innen.1

Die Romandie investiert deutlich mehr als die Deutschschweiz in «Musiques actuelles» wie Pop, Rock, Jazz, Hip-Hop und elektronische Musik. Genf gibt dafür pro Kopf doppelt so viel aus wie Basel und Bern.1 Die Initiative zählte städtische und kantonale Fördermittel sowie Lotteriegelder, ihre Zahlen stammen aus Jahresberichten, Budgets und Swisslos-Listen oder aus Anfragen bei den zuständigen Stellen.1

Die Gruppe steht hinter der baselstädtischen Volksinitiative «für mehr Musikvielfalt», die mindestens ein Drittel des Musikbudgets für das freie Musikschaffen verlangte. Das Stimmvolk lehnte sie im November 2024 mit 64 Prozent Nein ab.2

Nächster Schritt: Ob Städte oder Kantone auf die Zahlen reagieren, ist offen. Die Quellen nennen keinen politischen Vorstoss.

Städtevergleich der Musikvielfalt-Initiative

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Quellen

  1. [1] Erster grosser Städtevergleich zur öffentliche Musikförderung Musikvielfalt-Initiative · 28.09.2026 · Primärquelle musikvielfalt.ch abgerufen am 10.10.2026
  2. [2] Deutschschweizer Städte fördern bevorzugt die Klassik Schweizer Musikzeitung · 29.09.2026 · Medienbericht musikzeitung.ch abgerufen am 10.10.2026

KI hat diesen Text aus den Quellen oben geschrieben. Die Redaktion hat ihn am 10. Oktober 2026 freigegeben. So arbeitet die Redaktion