Bericht · Branche & Recht
YouTube Music markiert Aufnahmen, die vor allem mit KI entstanden sind
Seit dem 14. Oktober 2026 zeigt YouTube Music ein Label für Aufnahmen, die vorwiegend mit generativer KI entstanden sind. YouTube stützt sich dabei auf Angaben der Musikpartner und eigene Erkennungswerkzeuge.
YouTube Music hat am 14. Oktober 2026 begonnen, Aufnahmen zu markieren, die vorwiegend mit generativer KI entstanden sind.1 Als Beispiel nennt YouTube Komposition und Gesang aus einem KI-Modell. Das Label steht direkt auf der Wiedergabeseite. Es soll auch in die YouTube-Haupt-App kommen.1
YouTube stützt sich auf zwei Quellen: auf Angaben der Musikpartner und auf eigene Erkennungswerkzeuge.1
Wie die Angaben funktionieren, steht auf einer Hilfeseite für Musikpartner.2 Wer Aufnahmen und Metadaten per DDEX oder per CSV-Vorlage an YouTube liefert, kann dabei angeben, ob sie ganz, teilweise oder gar nicht mit generativer KI entstanden sind. Wer über YouTube Studio hochlädt, kann die Angabe dort machen.2 Fehlt sie, gilt die Aufnahme als unbekannt. Es sei denn, YouTube stuft sie anhand eigener Signale selbst als ganz oder teilweise KI-generiert ein.2
Die Hilfeseite nennt dazu Beispiele. Eine KI-Basslinie oder -Streicherspur, über die jemand eigenen Gesang und eigene Instrumente aufnimmt, gilt als «Partly Gen AI» (teilweise KI). Ebenso KI-Hilfe beim Texten oder bei Melodien, wenn die Aufnahme danach im Studio entsteht.2 Auto-Tune gegen kleine Intonationsfehler im Gesang und automatisches KI-Mastering gelten als «No Gen AI» (keine KI).2 YouTube nennt das Vorschläge. Die Definitionen auszulegen, überlässt YouTube den Partnern.2
Offen bleibt, was das Label bewirkt. Laut Music Business Worldwide sagen weder Blogbeitrag noch Hilfeseite, ob markierte Aufnahmen bei Empfehlungen oder Ausschüttungen anders behandelt werden.3 Für Videos hatte YouTube im Mai erklärt, ein Label allein ändere weder die Empfehlungen noch die Möglichkeit, Geld zu verdienen.3 Ob das auch für Musik gilt, steht in keiner der Quellen. Auch ob «Partly Gen AI» das sichtbare Label erhält, lässt der Blogbeitrag offen.3 Tidal kündigte laut demselben Bericht im Juni an, voll KI-generierte Musik in der App zu markieren und dafür keine Tantiemen mehr zu zahlen.3
Was das konkret heisst: Die Angabe zu deiner Aufnahme macht, wer sie an YouTube liefert: per DDEX, per CSV oder in YouTube Studio.2 Ob ein Label deine Ausschüttungen verändert, nennen die Quellen nicht. Diese Information fehlt.
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Quellen
- [1] YouTube Music adds new labels for AI music YouTube Official Blog · 14.10.2026 · Primärquelle blog.youtube abgerufen am 15.10.2026
- [2] Disclose Gen AI usage for music content YouTube Help · Primärquelle support.google.com abgerufen am 15.10.2026
- [3] YouTube Music starts labeling AI-generated songs, using partner disclosures and its own detection tools Music Business Worldwide · 14.10.2026 · Medienbericht musicbusinessworldwide.com abgerufen am 15.10.2026
KI hat diesen Text aus den Quellen oben geschrieben. Die Redaktion hat ihn am 15. Oktober 2026 freigegeben. So arbeitet die Redaktion