Meldung · Arbeit & Geld
Ein Vorstoss im Nationalrat will Absatzförderung für Schweizer Musik wie für die Landwirtschaft
Ueli Schmezer fragt den Bundesrat, ob der Bund gemeinsame Werbung für Schweizer Musik mitfinanzieren könnte. Vorbild sind die rund 66 Millionen Franken für Landwirtschaftsprodukte.
Nationalrat Ueli Schmezer hat am 2. Oktober 2026 eine Interpellation eingereicht: Der Bundesrat soll sagen, ob der Bund gemeinsame Kommunikations- und Absatzmassnahmen für Schweizer Musik subsidiär mitfinanzieren könnte, so wie bei Landwirtschaftsprodukten.1
Als Vergleich nennt der Vorstoss rund 66 Millionen Franken Bundesbeiträge, die 2025 in die Absatzförderung schweizerischer Landwirtschaftsprodukte flossen.1 Für Musik bestehe dagegen «bislang kein vergleichbares Instrument zur gemeinschaftlichen Absatz- und Kommunikationsförderung im Inland».1 Gefragt wird nach einem Pilotprojekt mit den Organisationen der Musikbranche, bei dem der Bund einen Teil der Kosten trägt, und ob das Instrument in die Kulturbotschaft 2029–2032 gehört.1
Es gehe nicht darum, vorzuschreiben, welche Musik man hört, heisst es in der Begründung. Ziel sei, das einheimische Musikschaffen stärker ins Bewusstsein zu rücken; ein solches Instrument könnte dazu beitragen, die «wirtschaftliche Grundlage eines vielfältigen professionellen Musikschaffens in der Schweiz zu stärken».1
Stand der Parlamentsdatenbank: eingereicht. Eine Antwort des Bundesrats liegt noch nicht vor.1
Die Zahl zum Merken: rund 66 Millionen Franken zahlte der Bund 2025 für die Absatzförderung der Landwirtschaft.
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Quellen
- [1] Interpellation 26.4666: Absatzförderung für Schweizer Musik nach dem Vorbild der Landwirtschaft Parlamentsdienste (Curia Vista, Geschäft 26.4666) · 02.10.2026 · Primärquelle parlament.ch abgerufen am 10.10.2026
KI hat diesen Text aus den Quellen oben geschrieben. Die Redaktion hat ihn am 10. Oktober 2026 freigegeben. So arbeitet die Redaktion